Aschermittwoch - Bedeutung, Brauchtum und Songtexte


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Aschermittwoch - Bedeutung, Brauchtum und Songtexte

Alles über die Bedeutung von Aschermittwoch und Texte zum christlichen, wie auch dem feierlichen Aschermittwoch. Viele Songtexte beschäftigen sich mit dem letzten Tag vor der Fastenzeit.

Wann ist Aschermittwoch?

Hier ein Überblick zu den Aschermittwoch-Tagen der nächsten Jahre:

Aschermittwoch einfach und kindgerecht erklärt

Der Aschermittwoch hat für uns heute einer feierliche, eine religiöse und eine politische Bedeutung. Kirchlich läutet der Aschermittwoch die Fastenzeit ein. In der katholischen Kirche malen Priester anhand einer Schale mit Asche ein Kreuz auf die Stirn der Mitglieder. Daher auch der Name Aschermittwoch. Die Asche ist ein Symbol für neues Leben, aber auch für Buße. Der Aschermittwoch ist der letzte Tag der Karneval-Feierlichkeiten. Die Karnevalisten treffen sich an diesem Tag das letzte mal zum traditionellen Fischessen, welches die Fastenzeit einleutet. Beim politischen Aschermittwoch treffen sich die Parteien untereinander um gegen die anderen Parteien zu pöbeln.

Politischer Aschermittwoch

Geschichtlich gesehen ist der politische Aschermittwoch Anfang des 20sten Jahrhunderts in Bayern entstanden, wird dieser mittlerweile deutschlandweit von allen großen Parteien durchgeführt. Es geht an diesem Tag weniger um Inhalte, sondern mehr darum den anderen Parteien mit gekonnten Sprüchen eins auszuwischen. Typische Aussagen beispielsweise sind: "Deutschland geht es gut, Bayern geht es noch ein bisserl besser, und der CSU geht es sehr gut." Manfred Weber, CSU. "Wenn am Aschermittwoch Fleisch gegessen werden dürfte, könnte die Lieferung aus der CSU-Zentrale kommen. So viele lahme Enten gibt es dort." Hubert Aiwanger, Freie Wähler

Aschermittwoch Fischessen und Fastenzeit 

Durch Papst Gregor wurde um das Jahr 600 der Aschermittwoch als Beginn der Fastenzeit festgesetzt. Somit gilt für die Katholiken eine Fastenzeit von 40 Tagen bis zum Osterfest. Wenn man die Sonntage als Fastentage mitzählt, ergeben sich sogar 46 Tage bis Karsamstag, an denen gefastet wird.

Sprüche zum politischen Aschermittwoch

Unterhaltsame Sprüche vom politischen Aschermittwoch. Aber auch viele Sprichwörter sind uns zum Aschermittwoch bekannt. Hier eine Auswahl:

Berühmte Songtexte 

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, 

die Schwüre von Treue sie brechen entzwei 

Von all deinen Küssen

darf ich nichts mehr wissen 

Wie schön es auch sei

dann ist alles vorbei

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Du kannst mich mal am Aschermittwoch besuchen

Du kannst mich mal, du kannst mich mal
am Aschermittwoch besuchen
Du kannst mich mal, du kannst mich mal
am Aschermittwoch besuchen.
Du kannst mich mal, du kannst mich mal
am Aschermittwoch besuchen
dann tanzen wir nen Walzer von Strauß
mal rein und mal raus
mal rein und mal raus
dann tanzen wir nen Walzer von Strauß
mal rein und mal raus.

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Mer losse d'r Dom in Koelle

Stell d'r für, de Kreml stünd o'm Ebertplatz,

stell d'r für, de Louvre stünd am Ring.

Do wör für die zwei doch vell ze winnich Platz,

dat wör doch e unvorstellbar Ding.

Am Jürzenich, do wör vielleich et Pentajon,

am Rothus stünd dann die Akropolis.

Do wöss mer över haup nit, wo mer hinjonn sullt,

un daröm es dat eine janz jewess: 
Mer losse d'r Dom in Koelle...

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Am Aschermittwoch ist alles vorbei

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Du kannst mich mal am Aschermittwoch besuchen

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Staub bist du und kehrst zum Staube, Denk', o Mensch, an deinen Tod! Wohl, dies weiß ich, doch mein Glaube Sieht ein ew'ges Morgenroth.

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Wir feiern im Norden jetzt überall\r\nMit hoher Erlaubnis den Carneval.\r\nWir treiben Spott, wir treiben Scherz\r\nMit allerlei in unserm Land und allerwärts.\r\nSo kommt denn manche Wahrheit wohl an den Tag,\r\nDie man nicht offenbaren darf und mag.\r\nUnd mancher singt und mancher sagt,\r\nWas er doch sonst wohl schwerlich hätte gewagt.\r\nDas wäre nun Alles zu unserm Gedeihn,\r\nJa, müsst' es bei uns ewig Fasching sein.\r\nWer kann Jahr aus, wer kann Jahr ein\r\nUnd immerfort und immerfort ein Narr doch sein.\r\nDer Carneval vergehet ohne Spur,\r\nUnd immerfort behalten wir die Censur.\r\nGäbt ihr dafür die Presse frei,\r\nBei Gott, das wär' die allerschönste Narretei!

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Gesten noch ging ich gepudert und süchtig In der vielbunten tönenden Welt. Heute ist alles schon lange ersoffen. Hier ist ein Ding. Dort ist ein Ding. Etwas sieht so aus. Etwas sieht anders aus. Wie leicht pustet einer die ganze Blühende Erde aus. Der Himmel ist kalt und blau. Oder der Mond ist gelb und platt. Ein Wald hat viele einzelne Bäume. Ist nichts mehr zum Weinen. Ist nichts mehr zum Schreien. Wo bin ich -

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Wirf den Schmuck, schönbusiges Weib, zur Seite, Schlaf und Andacht teilen den Rest der Nacht nun; Lass den Arm, der noch die Geliebte festhält, Sinken, o Jüngling! Nicht vermummt mehr schleiche die Liebe, nicht mehr Tret im Takt ihr schwebender Fuß den Reigen, Nicht verziehn mehr werde des leisen Wortes Üppige Keckheit! Mitternacht ankünden die Glocken, ziehn euch Rasch vom Mund weg Küsse zugleich und Weinglas: Spiel und Ernst trennt stets ein gewagter, kurzer, Fester Entschluss nur.

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Der Aschermittwoch wird immer mehr ins Gegenteil verkehrt. Die politische Klasse hat sich darauf geeinigt, den jeweils anderen die Leviten zu lesen, anstatt bußfertig Asche aufs eigene Haupt zu streuen. (Helmut Markwort)

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„Ich hatte wirklich vor, mich heute in ein Dirndl zu zwängen. Dann aber hat mich der Mut verlassen. Ich habe nämlich gehört, Rainer Brüderle soll heute hier in der Nähe sein.“ (Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, beim Politischen Aschermittwoch ihrer Partei in Tiefenbach bei Passau)

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„Wir versuchen alle, vor allem nach Aschermittwoch, unseren inneren Schweinehund zu überwinden. Die FDP macht ihn zum Spitzenkandidaten.“ (Der Grünen-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Jürgen Trittin, in Landshut beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei über Rainer Brüderle.)

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„Peer Steinbrück ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass der Kapitalismus in der SPD noch ein Zuhause hat. (...) Wasser predigen, selbst aber Champagner saufen - das sind mir schöne Sozialdemokraten!“ (Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP), rechts, beim Politischen Aschermittwoch in Dingolfing über den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.)

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